Die Gewinnausschüttung der Spielautomaten

Die Spielautomaten sind so programmiert, dass sie Auszahlungen zwischen 82 und 98 Prozent des vom Spieler eingesetzten Geldes auszahlen. Die Ausschüttung hängt vom Ort und den entsprechenden Gesetzen ab. So beträgt beispielsweise die Mindestgewinnausschüttung in Nevada 75 Prozent, wohingegen in New Jersey 83 Prozent gängig sind.

Die Gewinnmodelle der Spielautomaten (Menge der Auszahlung und die Frequenz dieser) werden sorgfältig programmiert und zwar auf die Weise, dass jeder Spielautomatensaal eine gewisse Prozentzahl des Geldes behält, gleichzeitig aber etwas an die Spieler auszahlt wird.

Nehmen wir einmal an, dass jeder Spin (Drehung) an einem Spielautomat $1 kostet. Wenn der Automat beispielsweise bis zu 95 Prozent Gewinn ausschüttet, dann sähe das nach einer bestimmten Zeit folgendermaßen aus. Hat die Maschine um die 1.000.000 Spins erreicht und wird sie etwa $950.000 an die Spieler ausgezahlt haben, die bis dahin insgesamt $1.000.000 eingesetzt haben. Dem Besitzer des Spielautomaten bleiben somit $ 50.000. Die Prozentzahl der Auszahlung eines Automaten wird bereits während seiner Fabrikation festgelegt, wenn die Software programmiert wird.

Die Gewinnausschüttung an die Spieler der Slots beläuft sich auf keine feste Zahl. Auch die Wahrscheinlichkeit einer jeden Gewinnausschüttung ist unterschiedlich. Betrachten wir beispielsweise einmal einen Spielautomaten mit vielen unterschiedlichen Gewinn- und Bezahlwerten rein hypothetisch. Die Möglichkeiten alle die Gewinnausschüttungen zu bekommen ist gleich null, ausgenommen die des höchsten Wertes. Wenn die Ausschüttung also 4.000 Mal dem Wert des eingezahlten Betrags beträgt und es durchschnittlich 4.000 Mal zu einer Gewinnausschüttung kommt, dann wäre das eine hundertprozentige Ausschüttung für die Spieler. Somit hätte das Spiel keinen Sinn. Die meisten Spieler würden dabei nichts gewinnen und das wäre für die meisten Spieler doch ziemlich enttäuschend.